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DHEA/DHEAS

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DHEA/DHEAS


Dehydoeplandrosteron (DHEA)  ist das häufigste im menschlichen Körper vorkommende Steroidhormon. DHEA kann je nach Hormonstatus östrogen- oder androgenartig wirken und ist die Vorstufe für männliche und weibliche Sexualhormone (Androgene bzw. Östrogene).

DHEA wird in  der Leber zum Sulfat DHEAS verstoffwechselt. DHEA und DHEAS werden ausschließlich in der Nebennierenrinde produziert.

Mit der DHEAS-Laborwertanalyse können die Ursachen einer erhöhten => Testosteron-Aktivität genauer bestimmt werden.

Insbesondere lassen sich bei Frauen Störungen der Nebennierenrinde bzw. Der Eierstöcke unterscheiden.


Laborprobe: Blutserum/-plasma

















Erhöhte DHEAS-Werte

Erhöhte DHEAS-Werte bei der Frau führen zur Vermännlichung (Virillisierung). Je höher der gemessene DHEAS-Wert (>18,9 µmol/l) ist, desto wahrscheinlicher ist ein Nebennierenrinden-karzinom. DHEAS ist demnach auch ein => Tumormarker der Nebennierenrinde.

Diagnosen mit erhöhten DHEAS-Werten


Verminderte DHEAS-Werte

Verminderte DHEAS-Werte weisen auf eine Nebennierenrindeninsuffizienz hin.

DHEA/DHEAS-Normalwerte

DHEA

Frauen (20-50 Jahre)

1,0-8 ng/ml

Männer (20-50 Jahre)

1,5-9 ng/ml

DHEAS

Frauen (20-50 Jahre)

≤ 14,3 µmol/l

Frauen (Wechseljahre)

≤ 3,2 µmol/l

Männer (20-50 Jahre)

 0,27-16,7 µmol/l/ml