NOTFALL- & GESUNDHEITSPASS
Ferritin (FERR)
Ferritin ist ein Protein, dass der Speicherung von => Eisen dient und im ganzen Körper vorkommt. Ferritin findet sich hauptsächlich in der Leber, Milz und im Knochenmark. Bei gesunden Menschen sind etwa ein Fünftel des gesamten Eisens in Ferritin gespeichert. Je mehr Eisen durch Vermittlung von Ferritin gespeichert wird desto höher ist die Ferritin-Konzentration im Blut. Die Bestimmung des Ferritins im Serum gilt als Standardtest zur Diagnose des Eisenmangels. Vegetarier sind für Eisenmangel anfällig.
Laborprobe: Blutserum/-plasma
Erhöhte Ferritin-Werte
Erhöhte Ferritinwerte weisen auf eine Vermehrung des gesamten Körpereisens hin (betrifft nur die Eisenspeicher) und kennzeichnen eine Eisen-Überladung.
Diagnosen mit erhöhten Ferritin-Werten
- Anämie (ohne Eisenmangel)
- Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreskarzinom)
- Bluttransfusionen (Eisenüberladung)
- Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose)
- Leberzirrhose
- Lungenkrebs
Verminderte Ferritin-Werte
Verminderte Ferritin-Werte weisen auf die Entleerung der Eisenspeicher bbzw. Den Verlust von 10 bis 25 Prozent des Gesamtkörpereisens hin.
Diagnosen mit verminderte Eisen-Werten
- Eisen-Mangel (mit oder ohne Anämie)
Ferritin-Normalwerte |
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Serumwerte Erwachsene
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16-64 Jahre
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22-112 µg/l (weiblich))
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34-310 µg/l (männlich)
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65-95 Jahre
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13-651 µg/l (weiblich)
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4-665 µg/l (männlich)
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