NOTFALL- & GESUNDHEITSPASS
C-reaktives Protein (CRP)
C-reaktives Protein (CRP) gilt als bester Parameter einer im Labor nachweisbaren Entzündungsreaktion. Es ist ein Teil des Immunsystems, wird in der Leber gebildet und ins Blut abgegeben. CRP kennzeichnet vor allem die entzündliche Akutphase und ist für die Diagnose sowie Therapiekontrolle bakteriell verursachter Entzündungen gut geeignet.
Die CRP-Bestimmung hilft bei der Klärung möglicher akuter organischer Erkrankungen (Infektion, Infarkt, Thrombose), kann zur Therapiekontrolle bei Anwendung von Antibiotika eingesetzt werden und erlaubt eine schnelle Diagnose bei fraglichen Infektionen bei Intensivbehandlung oder nach Operationen.
Für folgende Fragestellungen ist der CRP-Wert besonders aussagekräftig:
- Diagnose akuter Entzündungen
- Unterscheidung viraler und bakterieller Infektionen
- Beurteilung der Wirksamkeit von Antibiotika
- Unterscheidung der entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa bzw. Morbus Crohn.
Mit der CRP-Bestimmung kann man rasch unterscheiden, ob eine Virus- oder Bakterieninfektion mit Entzündungsreaktionen vorliegt. Da CRP kaum auf Viren reagiert, kann auch die Frage, ob Antibiotika gegen Bakterien wirksam sind, mit Hilfe des CRP-Laborwerts beantwortet werden.
Laborprobe: Blutserum/-plasma
Erhöhte CRP-Werte
Bei akuten Entzündungsreaktionen steigt der CRP-Wert bereits innerhalb von 24 Stunden an und fällt nach beendeter Akutreaktion rasch wieder ab. Die Höhe des CRP-Wertes entspricht demSchweregrad und Ausmmaß der Entzündungsreaktion:
- 5-10 mg/l: Entzündungsverdacht
- 10-50 mg/l: leichte bis mäßige Entzündung
- 50-100 mg/l: schwere bakterielle Entzündung
Diganosen mit erhöhten CRP-Werten
- Arthritis
- Bakterielle Infektionen (Lungenentzündung, Meningitis, Blutvergiftung u. A.)
- »Blutvergiftung« (Sepsis
- Fieber
- Herzinfarkt
- Hirnhautentzündung (Meningitis)
- Morbus Crohn
- Tumorerkrankungen
Verminderte Chrom-Werte
Verminderte Werte sind unbedenklich
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CRP-Grenzwert
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Erwachsene und Kinder
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≤ 5,0 mg/l
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