NOTFALL- & GESUNDHEITSPASS
Antinukleäre Antikörper (ANA)
Antinukleäre Antikörper (ANA, ANF) umfassen eine Gruppe von nicht-organspezifischen Autoantikörpern, die gegen Zellkernantigene und auch Zytoplasmakomponenten gerichtet sind. Der Nachweis von ANA ist insbesondere für entzündlich-rheumatische Erkrankungen typisch (=> Rheumafaktoren). Die Bestimmung der ANA und anderer Autoanntikörper kann zur Diagnostik der rheumatoiden Arthritis und von Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) beitragen.
Laborprobe: Blutserum
Erhöhte ANA-Titer
Diagnosen mit erhöhten ANA-Werten
- Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (rheumatoide Arthritis, juvenile chronische Arthritis)
- Kollagenosen (Lupus erythematodes, Systemische Sklerose, Poly- und Dermatomyositis, Sjögren-Syndrom, Mischkollagenosen)
- Myasthenia gravis
- Autoimmunerkrankungen (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis)
Verminderte ANA-Titer
Verminderte ANA-Werte kommen nicht vor.
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ANA-Normalwerte
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Suchtest-Titer ab 1:80 bzw. 1:160 (im Immunfluoreszenztest) gelten als positiv
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