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hCG

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Humanes Choriongonadotropin (hCG)


Humanes Choriongonadotropin ist ein Hormon, das die Produktion von Gelbkörperhormon in den Eierstöcken stimuliert. HCG wird während der Schwangerschaft in der menschlichen Plazenta gebildet und ist für die Erhaltung der Schwangerschaft erforderlich. In den ersten Wochen der Schwangerschaft steigt die hCG-Konzentration im Blut kontinuierlich an. Alle zwei Tage verdoppeln sich die hCG-Blutwerte (Maximum 8. Bis 10. Schwangerschaftswoche). Anschließend fallen die hCG-Werte wieder auf basale Konzentration ab (20. Schwangerschaftswoche).

Der Nachweis von humanem Choriongonadotropin im Blut oder Urin einer Frau ist ein sehr wichtiges Zeichen für eine Schwangerschaft. Fast alle Schwangerschaftstests nutzen den nachweis der für das hCG spezifischen β-hCG Untereinheit.

Als => Tumormarkereignet sich hCG vor allem zur Diagnose, Verlaufs- und Therapiekontrolle von bösartigen Tumoren der Keimzellen (Hoden, Plazenta, Eierstöcke)


Laborprobe: Blutserum/-plasma, Urin (Schwangerschaftsdiagnostik).













Erhöhte hCG-Werte

Tumormarker

Tumoren: Seminom, Chorionkarzinom, Eierstockkrebs, Brust-, Leber-, Darm-, Lungenkrebs

Ansteigende hcG-Werte können ein wichtiger Zusatzhinweis auf einen bösartigen Hodentumor liefern. Wenn nach einer Hodenentfernung (Orchiektomie) hohe hCG- und => AFP-Werte gemessen werden, muss mit einem erneuten Tumorwachstum oder Metastasen gerechnet werden.

hCG-Normalwerte

Männer (intaktes hCG) und Frauen

< 5 IU/l

(15 pmol/l)

Frauen nach der Menopause (Gesamt-hCG)

< 10 IU/l

(30 pmol/l)

Männer (hCG + β-hCG)

< 5,05 IU/l

(17 pmol/l)