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JOHANNISBEERE, schwarze
(Ribes nigrum)


Die Früchte der schwarzen Johannisbeere haben einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt und schmecken als Gelee, Sirup oder als Fruchtsaft hervorragend. Sinngemäß sind sie ein gutes Mittel zur Steigerung der Abwehrkräfte, ein Glas mit heißem schwarzen Johannisbeersaft bei einem grippalen Infekt, mit Bienenhonig gesüßt, wirkt Wunder. Ein Tee aus Blättern der schwarzen Johannisbeere erhöht die Harnausscheidung und wirkt stark schweißtreibend. Daher findet der Tee auch im rheumatischen Formenkreis Verwendung.
Ein Teeabsud (dreißig Gramm auf einen Liter), von dem täglich zwei bis drei Tassen schluckweise getrunken werden, ist ein vorzügliches Nierenmittel.
JOHANNISKRAUT
(Hypericum perforatum)


Diese Pflanze ist vielseitig verwendbar. Zum einen unterstützt sie das Stoffwechslegeschehen, insbesondere bei Störungen im Bereich des Magen-Darm-Leber-Galle-Systems, wenn diese nervöse Ursachen haben. Die Pflanze findet heute in zunehmenden Maße Verwendung gegen Verstimmungen im vegetativen Bereich bis hin zur Depression. Insoweit ist es auch verständlich, daß diese Pflanze bei Menstruationsstörungen, die ja vielfach auf nervliche Ursachen zurückzuführen sind, positive Auswirkungen hat. Bei rheumatischen Beschwerden, bei Wunden, Geschwüren und Verbrennungen leisten Öle in Verbindung mit Johanniskrautöl gute Dienste. Entsprechende Basis des Öls aus dieser Pflanze sind in den Apotheken erhältlich.