NOTFALL- & GESUNDHEITSPASS

S


SAFRAN

(Crocus sativus)








Safran findet in homöopathischer Aufbereitung als ätherisches Öl zur Herstellung von Tinkturen oder Salben auch in der Medizin Verwendung. Bbei schmerzhafter unregelmäßiger Periode oder als Zusatz zu Augenwassern bei ermüdeten, geröteten und entzündeten Augen wirkt es wohltuend.


SALBEI

(Salvia officinalis)











Salbei ist ein hervorragendes Mittel bei Erkrankungen im Rachen- und Mundbereich. Hier kann es zum Spülen und Gurgeln eingesetzt werden und entfaltet eine desinfizierende, entzündungshemmende Eigenschaft. Bei schlecht heilenden Wunden helfen Salbeiumschläge. Ein weiterer Vorzug von Salbei ist, daß er überstarke Schweißabsonderung hemmt sowie bedingt magenstärkend und galletreibend wirkt.


SCHAFGARBE

(Achillea milefolium)









Blüten und Kraut dieser Pflanze wirken sich besonders positiv auf das gesamte Stoffwechselgeschehen aus. Schafgarbeteekuren von 2 bis 3 Tagen sind blutreinigend und sollten zweimal jährlich durchgeführt werden. Gleichzeitig wirkt sie im gesamten Magen-Darmtrakt krampflösend und beseitigt Blähungen. Auch von Frauen wird sie bei Weißfluß geschätzt. Wunden und Entzündungen sollte man immer mit Schafgarbe behandeln. Das gleiche gilt für Hämorrhoiden und Krampfadern. Bei Hämorrhoiden unterstützten Sitzbäder mit Schafgarbe den Heilungsprozeß.


SCHLÜSSELBLUME

(Primula officinalis)











Bei dieser Pflanze sind vor allen Dingen die Wurzelstöcke von Bedeutung. Bei Husten, Heiserkeit und Bronchialkatarrh wirkt sie auswurffördernd und entkrampfend. Gleichzeitig leistet sie bei Kopfschmerzen, unterschiedlichen Neuralgien und bei Rheumatismus gute Dienste. Sie stimuliert das Stoffwechselgeschehen und ist schweißtreibend.


SCHWARZDORN

(Prunus spinosa)








Die Früchte des Schwarzdorns sind besonders Vitamin-C-haltig. Den Schwarzdorn können wir heute, fertig aufbereitet, im Reformhaus oder in der Apotheke als Elixier oder Sirup kaufen. Er ist ein vorzügliches Stärkungsmittel und wirkt bei Kindern leicht abführend.

Sie können ihn aber auch mit Zucker einmachen und bei Heiserkeit löffelweise genießen. Aus der Wurzelrinde läßt sich ein Absud herstellen, dem Sie etwas von dem Eingemachten beigeben und damit Mund und Rachen spülen. Ein wunder entzündeter Mund, entzündete Mandeln sowie Heiserkeit lassen sich damit kurieren.


SCHWERTLILIE, deutsche

(Iris germanica)







Bei dieser Pflanze ist vor allen Dingen der Wurzelstock von Bedeutung. Er ist schleimhaltig und auswurffördernd bei Husten. Deshalb enthalten auch viele Hustentees diese Pflanze. Der feuchtigkeitshaltige Wurzelstock wird ebenso in vielen kosmetischen Cremes verarbeitet. Die aufbereiteten Wurzelstöcke waren früher unter der Bezeichnung „Veilchenwurzeln“ bekannt, die den zahnenden Kindern zum Kauen gegeben wurden. Leider verdrängte in heutiger Zeit der Schnuller die Anwendung des beruhigenden Mittels.


SELLERIE

(Apium graveolens)











Der Sellerie ist ein sehr Vitamin-C-haltiges Gemüse, es belebt und hat eine appetitanregende Wirkung. Gleichzeitig enthält der Sellerie, bei dem wir nie die Blätter vergessen sollten, Stoffe, die ihn auch als Heilpflanze ausweisen. So ist er bei rheumatischen Erkrankungen wirksam, weil er die Nierentätigkeit steigert und die Harnsäure senkt. Andere Eigenschaften, die dem Sellerie zugeschrieben werden, gehören in den Bereich des Aberglaubens.


SONNENTAU, rundblättriger

(Drosera rotundifolia)








Diese Pflanze ist bei Verkrampfungen, insbesondere im Respirationstrakt, besonders wichtig. Sie wird in Form von Tropfen, Säften oder Sirup bei Husten, Bronchitiden, Keuchhusten, Asthma, Magen- und Darmkrämpfen eingenommen. Aber auch bei Wunden zeigen Spülungen mit einem Absud gute Wirkung.


SPARGEL

(Aspargus officinalis)











Der Spargel ist ein stark harntreibendes Mittel, denn er wirkt anregend auf Niere und Blase und baut Harnsäure ab. Eine kur mit Spargel im Frühjahr und im Winter ist ein hervorragendes Mittel zur Entschlackung.


SPITZWEGERICH

(Plantag lanceolata)







DiesePflanze dient hauptsächlich den Krankheiten im Respirationstrakt und ist Bbestandteil vieler Hustenmittel. Sie wirkt krampflösend, mildert den Reiz und fördert den Auswurf. Aber auch bei Magen- und Darmbeschwerden ist sie zu empfehlen. Aus dem Absud können ferner auch Kompressen hergestellt werden, die Entzündungen im Bereich der Haut nachhaltig lindern. Nimmt man etwas ausgepreßten Saft der Blätter auf ein Stück Watte und steckt dieses in den Gehörgang, so werden selbst heftigste Ohrenschmerzen gemildert.


STEINKLEE

(Melilotus officinalis)











Diese Pflanze findet in  vielen Heilmitteln für Gefäßerkrankungen Verwendung. Bei nervösen Kreislaufstörungen, Hämorrhoiden, Krampfadern, Ödemen, bei offenen Beinen, aber auch bei Lymphstauungen ist der Steinklee angebracht. Seine Wirkung als Rheumamittel, das aus den getrockneten Blüten und blättern als Pulver hergestellt, angerührt und als Pflaster verwendet wird, ist nicht zu übersehen. Ein Absud von dreißig bis fünfzig Gramm auf einen Liter Wasser kann zu Waschungen und Umschlägen bei entzündeten Gelenken und mancherlei Hauterkrankungen eingesetzt werden. In der Homöopathie wird der Steinklee darüber hinaus bei Kopfschmerzen und Migräne verschrieben.


STIEFMÜTTERCHEN

(Viola tricolor)






Bei fiebrigen Infekten im gesamten Respirationstrakt wirkt das Stiefmütterchen schleimlösend, fördert den Auswurf und senkt das Fieber. Aber auch bei rheumatischen Beschwerden ist es ein probates Mittel, denn es fördert die Ausscheidung durch die Nieren und den Darm und wird damit zu einem der wichtigsten Blutreinigungsmittel, das sich auch bei verschiedenen Hautkrankheiten positiv auswirkt. Wir können einen Teeabsud herstellen, den wir dann als Kompressen auf befallene Hautpartien legen. Oder wir kochen uns einen Tee, den wir mit Honig oder braunem Zucker süßen; wir können aber auch eine fertige Tinktur in der Apotheke oder dem reformhaus erwerben. Beim Teeaufguß wollen wir vierzig bis sechzig Gramm auf einen Liter Wasser verwenden und 2 bis 3 Tassen täglich schluckweise trinken.


SÜSSHOLZ

(Glycyrrhiza glabra)






Süßholz ist ein hervorragendes Mittel zur Entgiftung des Körpers. Es regt den gesamten Stoffwechsel an, Verstopfungen werden abgebaut und die Funktionen der Niere werden aktiviert. Insofern ist es ein gutes Mittel auch bei Rheuma. Gleichzeitig wirkt es schleim- und krampflösend und wird auch als Hustenmittel angeboten. Außerdem wird aus ihm Lakritz hergestellt. Es sollte jedoch niemals im Übermaß angewandt werden. Kleine Reize sind förderlicher als große Dosierungen.

HEILPFLANZEN & KRÄUTER - S

Home Nach oben Heilpflanzen A Heilpflanzen B Heilpflanzen C Heilpflanzen D Heilpflanzen E Heilpflanzen F Heilpflanzen G Heilpflanzen H Heilpflanzen I Heilpflanzen J Heilpflanzen K Heilpflanzen L Heilpflanzen M Heilpflanzen N Heilpflanzen O Heilpflanzen P Heilpflanzen Q Heilpflanzen R Heilpflanzen S Heilpflanzen T Heilpflanzen U Heilpflanzen V Heilpflanzen W Heilpflanzen X Heilpflanzen Y Heilpflanzen Z